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unsere Bienen bestäuben für Sie

 

Veranstaltungskalender

Regelmässig am ersten Montag im Monat finden Imkerhocks statt. Dabei werden aktuelle Themen behandelt, zu gewissen Themen auch externe Referenten beigezogen. Der Besuch dieser Anlässe wird allen Imkerinnen und Imkern sehr empfohlen. Die Anlässe sind zudem öffentlich und auch für weitere interessierte Kreise zugänglich.

auch im Jahr 2016 werden an verschiedenen Anlässen verschiedene Themen aufgegriffen. 



Anlässe 2019
BZV-Werdenberg-Imkerhocks 2019-1.pdf (369.14KB)
Anlässe 2019
BZV-Werdenberg-Imkerhocks 2019-1.pdf (369.14KB)








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Drohnen auf dem Menü Plan?

Das war das Hauptthema an unserem Juni-Imkerhöck. Klaus Reiter „Kochspezialist“ zeigte es Live wie das funktioniert. Bei der anschliessenden Verkostung fehlte doch einigen Anwesenden den Mut.

Insekten könnten das Nahrungsmittel der Zukunft sein, sagt UN-Ernährungsorganisation FAO. Viele Imker werfen die männliche Bienen-Larve einfach weg, das ist schade sagt Reiter. Die Vorgehensweise ist relativ einfach. Aus geschnittene Drohen innerhalb einer Stunde einfrieren. Beim Verwenden werden die gefrorenen Waben zerstückelt und gesiebt. Danach die Dohnen sofort kochen, damit sie nicht verderben. Reiter empfiehlt die Drohnen in einer Teflon beschichteten Pfanne mit etwas Speiseöl braten, noch etwas Honig dazu geben und schon fertig. Wer das mag, kann es selber ausprobieren.

Viel Spass.

Imkerhock vom 6.05.2019

Hauptthema mit dem Vortrag: Pflanzen mit Migrationshintergrund von Alexandra Milesi, Grabs

Vor dem Vortrag beginnt der Präsident einleitend mit dem BGD Waschtag vom 2. Mai. Melchior Huber unser Bieneninspektor hat nach einigen Sauerbrut Fällen im Werdenberg diesen Waschtag organisiert. Herzlichen Dank auch an Emil Breitenmoser vom BGD, welcher mit dem Gesundheitsmobil anreiste. Speziellen Dank natürlich auch an die Gemeinde Grabs wo das Waschen stattfand und den vielen Helferinnen und Helfer vom BZV.
Jungvolkbildung ist jetzt sehr wichtig. Starke Völker sind gesünder. Schwache und Serbelvölker sind Krankheitsanfällig.
Unser Weltbienentag ist am 26. Mai beim Bienenhaus Valcup. Der Vorstand hat ein reichhaltiges Programm zusammengestellt und freut sich auf zahlreiche Besucher.
Im spannenden Vortrag von Alexandra Milesi definierte sie die verschiedenen Pflanzen. So sind Neophyten gebietsfremde Pflanzen, welche nach 1500 welche durch Menschen eingeführt wurden. Invasive Neophyten sind Pflanzen welche sich rasch ausbreiten und einheimische Pflanzenarten dadurch verdrängen. Für Bienen sind viele davon sehr interessant weil sie sehr viel Pollen und Nektar gerade in Trachtlücken bringen. Zu bemerken ist dass durch die Völkerwanderung über Jahrhunderte unsere heutigen Nutzpflanzen auch eingeführt wurden. Auch Getreide, Erbsen und Linsen, sowie Leinen usw. kamen über die damaligen Handelsruten zu uns. Welche Veränderungen werden durch den Klimawandel herbeigeführt. Sicher ist es werden weiterhin Veränderungen stattfinden. Milesi schreibt auf ihrer Website, der Garten ist mein Zuhause.
Herzlichen Dank für den spannenden Vortrag.

Unser Weltbienentag 26. Mai 2019 ein grosser Tag für ein kleines Tier

Der Weltbienentag wird seit dem Jahr 2018 gefeiert. Warum gerade der 20. Mai? Anton Janscha wurde am 20. Mai 1734 in Bresniza geboren und war ein slowenischer Hofimkermeister von Maria Theresia in Wien. Er gilt als Erfinder der ersten Zargenbetriebsweise und war Rektor der weltweit ersten modernen Imkerei-Schule. Auf Antrag Slovenien haben die Vereinten Nationen diesen Tag zum Weltbienentag erklärt.

Ein Leben ohne Bienen, ein Horrorzenarium:
Bienen sorgen für Nahrung und Gesundheit. Ihre Waben Bauwerke sind nicht nur ein Kunstwerk, sie sind eine Konstruktion welche gerne in der Technik kopiert wird. Rund 75 Prozent der Nahrungsmittelpflanzen sind von der Bestäubung durch Bienen abhängig, dazu gehören auch die Wildbienen.
Der BZV Werdenberg hat zu diesem Thema beim Bienenhaus Valcup, zugleich auch unser Lehrbienenstand im Valcup ein Anlass organisiert. Uns scheint es wichtig, dass wir auch unsere Tätigkeit im Werdenberg vorstellen. So durften wir über 200 Besucherinnen und Besucher von klein bis gross begeistern. Dazu gab es ein vielseitiges Angebot. Am Infostand mit vielen Information über Bienen und deren Umfeld. Kinderspielen mit Samenbomben basteln. Honigbuffet mit den feinsten Honigen aus unserer Region. Führungen im Bienenhaus mit Honigschleudern. Bienenladen mit verschiedenen Produkten aus der Region. Eine Festwirtschaft mit vielseitigem Angebot. Umrahmt wurde der ganze Anlass mit musikalischen Klängen vom Trio Tinner.

Wir danken danken allen Besucherinnen und Besuchern, schön dass ihr dabei wart.
Der Präsident dankt allen Helferinnen und Helfern fürs mitgestalten – mitzuhelfen.

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 Imkerhock vom 1.04.2019 im Rest. Schäfli Grabs

Vortrag: Varroa Tolleranz

Referent: Martin Dettlin ( www.summ-summ.ch )

Es gibt in der Schweiz Bienenvölker, die schon über zehn Jahre ohne Varroabehandlung durchkommen. Diese Bienenvölker sind varroatolerant. In einem Forschungsprojekt von ZBF und Martin Dettlin wurde die Entwicklung der Bienenvölker und ihrer Varroamilben von 2014-2017 von zwei Imker in der Schweiz untersucht. Das Ergebnis war klar. Bienenvölker können gemeinsam mit ihrer Milbenpopulation in einem Gleichgewicht überleben. Wenn man nachweisen kann, dass sich die Bienenvölker zudem aktiv gegen den Parasiten wehren, dann sprechen wir von Varroaresistenz. Dass es varroatolerante Bienenvölker gibt, ist eine gute Neuigkeit. Entscheidend dabei ist sicher auch der Mensch hinter diesen Völkern. Im Allgemeinen sind diese Völker kleiner, haben weniger Honig und müssen für den Winter auch aufgefüttert werden. Laut Dettlin gibt es kein Leitfaden für andere Imker.

Herzlichen Dank Martin für deinen interessanten Vortrag.